Köln Marathon Überstanden
Am vergangen Wochenende bin ich bei meinem ersten Marathon gestartet.

Nach langem überlegen hatte ich mich vor gut 3 Wochen dazu entschieden beim Köln Marathon teilzunehmen.
Somit standen in den letzten 3 Wochen viele Laufkilometer auf dem Programm.
Als Läufe konnte ich bis zum Start am Samstag nur 3 lange Läufe aufweisen: 36 Km, 29 Km, 25 Km.
Am Sonntag ging es dann um 11:30 an den Start. 42,195 km durch die schöne Kölner Innenstadt standen vor mir.
Mit meinem Teamkollegen Frank, der schon einige Erfahrung über die Langdistanz aufweisen kann, versuchten wir die 3-Stunden-Grenze in Angriff zu nehmen.
Der Start lief nicht perfekt. Leider standen wir in der ersten Startgruppe ganz hinten und brauchten ca. 5 km bis wir einigermaßen unseren Laufrhythmus gefunden hatten.
Also hieß es bis zum 21.Kilometer etwas Gas geben, damit wir eine Halbmarathonzeit von 1:28/29 schaffen könnten.

Als die Uhr bei 21 km auf 1:29:31 Std. stand, gaben wir die Hoffnung noch nicht auf unter 3 Std. ins Ziel zu laufen.
Von km 20 bis 33 sind wir konstante 4:12 – 4:15 min/km gelaufen. Doch dann irgendwann Schluss mit lustig. Ab Kilometer 30 merkte ich leichte Krämpfe im Magen und so entschloss ich mich auf das letzte Energie-Gel zu versichten. Dies erwies sich im nachhinein als Fehler. Bei Kilometer 34 erwischte mich dann der berühmte „Mann mit dem Hammer“. Ich merkte, dass ich keine Energie mehr hatte und die Beine komplett übersäuerten. Das konstante Tempo konnte ich nicht mehr halten und somit ging auch der Wunsch nach einer Zielzeit von unter 3 Std. schnell verloren. Jetzt stand nur noch das Ankommen auf dem Plan. Die letzten 8 Kilometer schleppte ich mich von einem Getränkestand zum nächsten. Dank der vielen Zuschauer, der sehr guten Unterstützung einiger Freunde und ca. 2 Liter Cola auf den letzten 8 Kilometern konnte ich mich noch ins Ziel retten. J Im Ziel stand dann eine Erfahrung fest: „Nie wieder einen Marathon!!!“

Am Ende hatte ich den Marathon in 3:08:02 gemeistert. Auch wenn ich die 3 Stunden Mauer nicht gebrochen habe, bin ich überglücklich den Marathon bis ins Ziel geschafft zu haben.
Frank konnte noch eine sehr gute Zeit von 3:03:52 Std. laufen. Glückwunsch!
Nach 3 Tagen ganz schlimmen Muskelkater geht es mir wieder richtig gut und die Aussage: „Nie wieder Marathon!“ habe ich auch schon wieder revidiert. Vielleicht versuche ich es im nächsten Jahr noch einmal J. Dann aber mit einer besseren Vorbereitung!
Jetzt heißt es erstmal Füße hoch und von der schönen aber auch harten Saison erholen.
Ich wünsche euch allen ein paar schöne Herbsttage.
Sportliche Grüße
René











