Verfasst von: renedoermbach | 25. September 2015

Deutscher Vize-Meister IM 70.3

René Dörmbach wird Deutscher Vize-Meister

Lindlar – Frielingsdorfer Triathlet sicherte sich im Kraichgau auf der abschließenden Laufstrecke den Silberrang in seiner Altersklasse.

Mit der Silber-Medaille in seiner Altersklasse kehrte der Frielingsdorfer Triathlet René Dörmbach von den Deutschen Meisterschaften über die Mittelstrecke aus dem Kraichgau zurück. In der Gesamtwertung belegte er sogar den 16. Platz von 2.500 Athleten und konnte somit auch einige Profis hinter sich lassen. Um 9:30 Uhr fiel der Startschuss für alle 380 Athleten der Altersklasse 30 bis 34 Jahre. Vom Start weg konnte sich Dörmbach in der Spitzengruppe behaupten und führte zeitweise das Feld an. Nach 25 Minuten stieg er als dritter seiner Altersklasse aus dem Wasser. Dann ging es aufs Rad.

[René Dörmbach freute sich sehr über seine Silbermedaille.]

Die Radstrecke im Kraichgau gilt als eine der anspruchsvollsten Radstrecken über die Mitteldistanz in Deutschland. Mit vielen Hügeln gespickt, bekommen die Fahrer kaum eine Ruhepause. „Ich bin vor zwei Wochen die Strecke bereits ein paar Mal mit dem Rad abgefahren und wusste somit, worauf ich mich vorbereiten musste. Somit habe ich mir die Kräfte ideal auf den 90 Kilometern einteilen können“, so Dörmbach. Am Ende stand auf dem Tacho ein Schnitt von 37,5 Stundenkilometern. Dennoch verlor Dörmbach beim Radfahren zwei Plätze und wechselte auf Platz fünf liegend auf die Laufstrecke.

Auch beim Laufen hatten die Athleten einige Hügel und Richtungswechsel zu bewältigen. Erschwerend hinzu kamen noch die Temperaturen um die 30 Grad. „Das machte mir nicht so viel aus. Ich laufe sogar lieber bei 30 Grad als bei 15 Grad. Und auch die kleinen Anstiege kommen mir sehr entgegen, das bin ich ja von meinen Laufstrecken im Dorf gewöhnt“ sagte der Frielingsdorfer zum Wetter und zum Streckenprofil. Im Verlaufe der des Halbmarathons über 21,1 Kilometer konnte er auch immer mehr Plätze aufholen, sich bis auf den zweiten Platz nach vorne kämpfen und diesen bis ins Ziel verteidigen. Für den Halbmarathon benötigt er am Ende 1:22 Stunden.

In einer Gesamtzeit von 4:16 Stunden absolvierte Dörmbach den Ironman und belegte den 4. Platz in der Wertung aller 2.500 gestarteten Amateure „Ich bin absolut zufrieden mit dem Rennen. Fast alles lief wie geplant, besonders das Schwimmen. Jetzt werde ich die weitere Saison planen. Allerdings werde ich den Qualifikationsplatz für die Weltmeisterschaft in Zell am See aus beruflichen und finanziellen Gründen nicht annehmen“, merkte der oberbergische Triathlet noch an.


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